Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 55 = H. 109/110 (1840))

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lieget fein Schutzgeld, dagegen mußten die bei den Bauern Und
Kossäten wohnenden Ehefrauen, HäuSlinge und lose Personen nach
dem Erbpacht-Kontrakt von Johannis bis Michaelis wöchentlich 1
Tag Handdienste bei freier Kost verrichten und jährlich 6 Stück
Gam spinnen, und die zu Angermünde wohnenden Einlieger jähr-
lich einen Tag und die Frauen auch einen Tag gegen Kost thun.
In den Kämmerei-Dörfern der Stadt Frankfurt'muß jeder an-
gesessene HauSmann außer dem feststehenden Handdienste von ei-
nem Tage, den sie alle 14 Tage dem Vorwerke des Orts leisten,
2 Gr. Schutzgeld und die Einlieger und Miethsleute eben dieses
. leisten; in dem Kämmerei-Dorf der Stadt Spandau entrichten
nur die männlichen Einlieger jährlich 12 Gr., in Templin ver-
richten die Einlieger Botendienste in Kämmerei-Angelegenheiten.
(Die Fortsetzung folgt im nächsten Hefte.)

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