Full text: Beiträge zur Erläuterung des deutschen Rechts (Jg. 60 (1916))

12.5. Göppert-Trendelenburg, Gesetz, betreffend die gemeinsamen Rechte der Besitzer von Schuldverschreibungen, vom 4. Dezember 1899 in der Fassung vom 14. Mai 1914. 2. Auflage

12.6. Krämer, Zwangsvollstreckung und eheliches Güterrecht

Krämer, Zwangsvollstreckung und eheliches Güterrecht. 531
Darstellung selbst; es genügt, wenn in der Vorrede oder in einem
Literaturverzeichnis auf die benutzten Quellen hingewiesen wird. Als
genauer Kenner der deutschen Literatur auf dem Gebiete des Vieh-
gewährschaftsrechts kann ich konstatieren, daß Willi deutsche Literatur
in nicht geringem Maße benutzt hat; zitiert ist aber nicht eine einzige
Quelle, und das ist ein Verfahren, das vom wissenschaftlichen Stand-
punkt aus zu verurteilen ist.
Kempten im Allgäu. Rechtsanwalt Di\ Hans Stölzle.

24. Gesetz, betreffen- -ie gemeinsamen Rechte -er Lefther von Schuld-
vrrfchrribnngrn, vom 4. Dezember 1899 in der Fassung vo»
14. Mai 1914. Von I)r. Heinrich Göppert, Unterstaatssekretär,
und I)r. Ernst Trendelenburg, Amtsrichter. 2. Aufl. Berlin 1915.
I. Guttentag. (Sammlung Deutscher Reichsgesetze Nr. 52.) (Geb. 2 M.)
Zm Gegensätze zu der wissenschaftlichen Lehre, die bis in die
neueste Zeit hinein im allgemeinen streng zwischen juristischen Personen
und nicht rechtsfähigen Vergesellschaftungsformen zu unterscheiden sucht,
pflegt die, Gesetzgebung der Kulturstaaten nicht allen dem modernen
Verkehrsleben ihre Entstehung verdankenden Gebilden und Gemeinschafts-
Verhältnissen der verschiedensten Art in einheitlicher Weise die vollen Rechte
sog. juristischer Persönlichkeit zu geben. Zn der Regel beschränkt sie
sich auf die Ausstattung mit denjenigen Rechten, welche in jedem ein-
zelnen Falle zu Erreichung der erstrebten Ziele erforderlich und aus-
reichend erscheinen. Infolgedessen weisen die Verf. des Kommentars
einleitend (18) mit Recht darauf hin, daß die Schuldverschreibungs-
besitzer in der gesetzlich ermöglichten Organisation weder eine juristische
Person noch eine Gesellschaft im Sinne der §§ 705 ff. BGB. bilden,
wenn man diese Organisation als Gemeinschaft zur gesamten Hand oder
als ihr sich nähernd bezeichnen will, so „wird damit schwerlich mehr
gewonnen sein als ein Name".
Wie die angeführte Bemerkung ist der ganze Inhalt der Er-
läuterungen zum Schuldverschreibungsgesetze lediglich auf die Bedürfniffe
der Praxis zugeschnitten. Nach einer kurzen geschichtlichen Einleitung
über die Entstehungsgeschichte des Gesetzes folgt seine Kommentierung,
deren knapper und klarer Aufbau es auch dem Laienleser ermöglicht,
sich soweit zu unterrichten, als es die Wahrnehmung seiner Zntereffen
erfordert.
Düsseldorf. Regierungsrat I)r. Moll.
25. Zwangsvollstreckung und eheliches Güterrecht. Ein Vortrag, gehalten
im Berliner Anwalt-Verein von vr. Wilhelm Krämer, Rechtsanwalt*
und Notar in Berlin. (Heft 27 der Veröffentlichungen des Berliner An-
walt-Vereins.) Berlin 1914. Franz Bahlen. (80 Pf.)
Der Vortrag erörtert anschaulich und sachkundig an der Hand des
Gesetzes und der in einem Anhänge mitgeteilten Rechtsprechung, in
welcher Weise ein Anwalt vorzugehen hat, um mit Erfolg die ZwangS-
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