Full text: Jahrbücher für die preußische Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtsverwaltung (Bd. 12 = H. 23/24 (1818))

hast aus; ihr Ggng war seit Jahrhunderten bedachtsam
und sicher, neue, .täglich wechselnde Systeme wurden dort
fleißig und. scharst geprüft, aber nicht anders gesizlich an«
genomnien, als bis Erfahrungen in andern Staaten und
einheimische, in Einzelnen gemachte, Versuche ihre^Wohl-
thätigkeit bewahr^, hatten. Selbst der Rheinbund hat
keine Spuren-in der Verfassung und Gesezgebung Meck-
lenburgs zurückgelassen. Auch die Rechtswissenschaft ging
in ihrer Culkur diesen bedachtsamen Gang; jede der vie-
len und inte,rejfanten Eigenthümlichkeiten des Mecklen-
burgischen NechtZ wird" sorgsam gepflegt, keine ging in
der Gleichgültigkeit gegen das Vaterländische unter, und
kaum findet man einen einheimischen Rechtsgelchrten, der
sie geringer achtete, als unfruchtbare Spekulationen.
Erfreulich ist daher die Fortsetzung dieser Zeitschrift, be-
sonders umer der Feder so dazu geeigneter Mitglieder
de6 (bisherigen) ersten Gerichtshofes Mecklenburgs.
Sie zerfällt in folgende drei Hauptabschnitte:
r'iv R e ch t ö f ä kbe ü n d A b h a n d l u n g e n.
i) üder dasl Vöi'hältniß der regiminellen
. ^Gewalt zur Justizpflege in Mecklenburg,
-. -' v i n B ezieh u n g au f d ie E r r i cht ung des Ob e u
.;, ; A p p e lla t i o n s g e r i ch t s. (von Assessor von N e t-
. 7 relbladtz; eine Höchst schäzbare Abhandlung, über
diesen Gegenstand und überHe». Begriff der unheil-
baren Nichtigkeit, obgleich, die hier gezogenen Grän-
zen, den Unkerthanen nicht immer Hinreichenden
^Schutz vor richterlichen Mißgriffen gewährenmöch-
. ken; treflich ist.hie ÄusführunS üöer die Nvthwen-
/ big«

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