Full text: Beiträge zur Erläuterung des deutschen Rechts (Jg. 46 (1902))

9. Literatur

9.1. Bernhöft-Binder, Beiträge zur Auslegung des Bürgerlichen Gesetzbuchs

Literatur.

42.
Verträge zur Auslegung des Lürgerlichen Gesetzbuchs- Herausgegeben von
vr. Franz Bernhöft und vr. Julius Binder, Professoren der
Rechte an der Universität Rostock. 1. Heft. Leipzig 1902. A. Deichert'sche
Verlagsbuchhandlung Nachf. (Georg Böhme). (M. 1,60.)
Diese neue Zeitschrift soll in Heften von ca. 5 Bogen und in
einem Zwischenräume von etwa 2 Monaten erscheinen. Je 6 Hefte,
von denen jedes Heft auch einzeln käuflich ist, sollen einen Band zum
Preise von 8 Mark bilden.
Die Zeitschrift bezweckt, den Theoretiker in Fühlung mit der Praxis,
und den Praktiker in fortlaufender Kenntniß von den bei Anwendung
des Bürgerlichen Gesetzbuchs auftauchenden Fragen zu halten. Ueber
wichtigere Fragen von unmittelbarer Bedeutung für die Praxis wird sie
Aufsätze bis zum Umfange von zwei Druckbogen bringen, woran sich
Uebersichten über die gesammte Judikatur und über die Literatur, letztere
jedoch beschränkt auf dasjenige, was für die Praxis von besonderem
Interesse ist, schließen werden.
Das vorliegende erste, 86 Seiten zählende Heft enthält 3 Aufsätze,
von denen der erste: „Das B.G.B. als Grundlage des künftigen Rechtes"
vom Professor vr. Fr. Bernhöft, den dem Unternehmen zu Grunde
liegenden Gedanken weiter ausführt. Wir begnügen uns mit der Wieder-
gabe einiger Sätze. „Theorie ohne Praxis wird zur unfruchtbaren Ge-
dankenspielerei". Die Beiträge „sollen ein Bindeglied bilden zwischen
Praxis und Theorie, und zwischen der Praxis der höheren und der
niederen Gerichte". Die beiden anderen Aufsätze enthalten „Aphorismen
zur Besitzlehre" von Geheimrath Professor vr. E. I. Bekker und eine
Abhandlung über „Rückwirkung der Aufrechnung (B.G.B. § 389)" von
Professor vr. I. Binder mit Bezug auf einen in der Praxis vorgekom-
'"Euen zweifelhaften Fall. Darauf folgt eine „Uebersicht über die Zeit-
ichrlften des Jahrganges 1900" von Professor vr. I. Binder, die nach
der Gesetzesfolge kurz über die zu den einzelnen Paragraphen des B.G.B.
geäußerten Meinungen berichtet, nicht ohne daß der Berfasier zu ein-
f 0n_en Dieser Meinungen Stellung nimmt. Die Uebersicht, die bis zum
b * geht, soll fortgesetzt werden. Ein folgender Abschnitt
Rechtsprechung zum Bürgerlichen Gesetzbuch im Jahre
• oo' vom Oberamtsrichter Bunsen und enthält nach der GefetzeSfolge
in/yr ^"^"fkllung von Entscheidungen höherer und niederer Gerichte
Auszüge, die gleichfalls fortgesetzt werden soll. Endlich werden in

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