Full text: Beiträge zur Erläuterung des deutschen Rechts (Jg. 43 = 6.F. Jg. 3 (1899))

14. Literatur

14.1. Fischer, Dr. Otto, ord. Professor der Rechte zu Breslau, und Henle, Wilhelm, Oberregierungsrath im kgl. bayer. Staatsministerium zu München: Bürgerliches Gesetzbuch vom 18. August 1896. Handausgabe mit Einleitung, erläuternden Anmerkungen und Sachregister. In Verbindung mit Eugen Ebert, Oberlandesgerichtsrath in Breslau, und Heinrich Schneider, Oberregierungsrath im kgl. bayer. Staatsministerium der Justiz zu München herausgegeben. Dritte durchgearbeitete und vermehrte Auflage

14.2. Roth, Paul von: Bayrisches Civilrecht. Dritter Theil. Zweite Auflage, unter Berücksichtigung des neuen Reichscivilrechts bearbeitet von Heinrich Becher. I. und II. Abtheilung

Literatur.

44.
Layrisches Civilrecht. Von Paul von Roth. Dritter Theil. Zweite Auf-
lage, unter Berücksichtigung des neuen Reichscivilrechts bearbeitet von
Heinrich Becher. I. und ll. Abtheilung. Tübingen 1898. H. Laupp,
(M. 20,-.)
Zn der Besprechung der Becher'schen Bearbeitung der II. Auflage
des III. Theils des Bayrischen Civilrechts von Paul von Roth findet
sich S. 529 des 63. Jahrgangs der Beiträge die Bemerkung, daß in
Folge eines Versehens in der Wiedergabe des Roth'schen Textes die Un-
terscheidung zwischen Jrrthum im Beweggrund und in der Sache nicht
klar hervortrete, und der Standpunkt, den das B.G.G. im Gegensatz
zum gemeinen Recht eingenommen, nicht zum Ausdruck komme.
In einer an die Redaktion gerichteten Zuschrift widerlegt Herr
Staatsanwalt Becher die Annahme eines Versehens und legt überzeu-
gend dar, daß eine absichtliche Textesänderung vorliege. Die Berichti-
gung -Herrn Bechers ist zutreffend.
Herr Becher hat aus S. 28—47 in der Darstellung der Voraus-
setzungen der letztwilligen Verfügung im Wesentlichen den Text der
Roth'schen Darstellung S. 216—232 des III. Theils der II. Auflage
wiedergegeben. S. 232 L. c. ist die Darstellung der Lehre vom Jrr-
thum mit dem Satze eingeleitet: „Der Jrrthum kann sich auf den
Beweggrund oder auf Thatsachen beziehen." Dieser Satz ist in der
II. Auflage S. 46 Z. 3 weggelassen. Bei der Vergleichung der Texte
der beiden Auflagen ist dem Verf. der Besprechung unliebsamer Weise
entgangen, daß durch eine Einschaltung unter L. c. S. 43 der zweiten
Auflage über das Erforderniß der Uebereinstimmung des Willens und
der Erklärung die Lücke ausgefüllt ist und aus dem Zusammenhalt
dieser Einschaltung mit dem verkürzten Texte S. 46 sich auch eine rich-
tige Darstellung der Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs er-
giebt. Daß der veränderte Standpunkt des Bürgerlichen Gesetzbuchs in
der Becher'schen Darstellung nicht mehr in die Augen springt, liegt in der
Art der Einarbeitung und, wie dem Herrn Verf. gern eingeräumt wird,
in der Schwierigkeit einer solchen Verarbeitung. Dr. Lippmann.

45.
Lürgrrliches Gesetzbuch vom 18. August 1896 nebst dem Liuführung--
grsetze vom 13. August 1896. Handausgabe mit Einleitung, erläutern-
den Anmerkungen und Sachregister, in Verbindung mit Eugen Ebert,

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