Full text: Kritische Zeitschrift für Staatsregierung und Gesetzgebung (H. 1 (1817))

*7
s. sLon einem Fürste.»,, dev seinem Volke, befiehl^:
-z. B. alle Donnerstag grünen K-chl,zn esse»,, würde
M uns nicht aüffallen, wenn .er ihm-bejphle, gqe
nicht zu essen. Denn beides -beruhst auf demselben
Prinzip oder vielmehr Prinziplosigkeit. -
^Das Gemükh und die Phantasie cheö Menschen,
^diese Tempel der Glückseligkeit, sind- über allem Für-
stenreginient erhaben- Fürsten sollen sich also
.begnügen, ihren ,Unterthanm diejenige Güter/ zu er-
halten und zu schützen, Ahne welche kein Glück denk-
bar ist; welche zwar nicht die Glückseligkeit selbst,
aber -nothwxndige Bedingungen derselben sind., Sze
heißen,-wie schoch gefagtz: Leben, Ehre, bürgerliche
Freiheit und Eigenthum;--.und Sicherheit eines dau-
ernden Genusses j dieser Güter. ,
. WeVölker sollen zufrieden, sein, wenn die Für-
sten sie bei diese» Gütern-schützen, und-nicht Forde-
rungen. an einen König „der Erde machen, welche
kaum der König deö Htzinziels. gewähren kann.
.Auch: Macht der Gesellschaft ; Wohlhabenheit
der Mitglieder; Blüche, Los LaudbauxS, der Gewerbe,
der Handels :e. kann und,soll nie Zweck der Staats-
Verbindung, Nie Gegenstand, einer.Msistve». Fürsorge
des ,Oberhaupts sein, so- wenig..- als, Glückseligkeit.
>Alle - diese Erscheinungen sind - natürliche. Kinder der
beglückenden Freiheft., ' .Macht man ,-sie,zum Zweck-
.,so): lassen sich dadurch alle, mögliche, Beschränkungen
der Freiheit .rechtfextigen und- dieses göttlichste Klein-
od,,Gon -ähnlicher-Wesen, geht , rr» .Despotismus
'unter. ' :p J. u ..L
Um diese ftN scheinende.Paradoxie,,-chiesm fchein-
' - ' B ■

Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer