Volltext: Kritische Zeitschrift für Staatsregierung und Gesetzgebung (H. 1 (1817))

rL
mietheu rc. die.. natürliche Folge eines glücklichen
Krieges . der. Regierung zur Last. legen?. Gehn
nicht viele so weit, der Regierung eS zum Vorwurf
zu machen,, daß sie die HauSeigenchümer nicht durch
ein Zwangsgefeh anhalt, ihre Wohnungen nach ei-,
ner wohlfeilem Taxe zu vermiechen; dieselben Haus--
eigenthümer,. von denen^- während der sieben. Un-
glücksjahre, durch das Herabsinken der Miethen und
die , ihnen aufgebürderen Kriegeslasten,. über 2000,
d.'h. .ein Dchtekderganzen Hauptstadt .in Konkurs,
gerathen finbiK,r",
r.;: Die Wege zur Glückseligkeit- sind so' unendlich
verschieden, als die-Charaktere'und Neigungen. Es'
kommt dabei alles auf individuelle'Meinungen an.
Mfo kann und soll das Staatsoberhaupt oder die
Regierung- zum Glücke der Individuen nicht anders
beitragen, als dasi^ sie einen möglichst' weiten Spiels
raunt verstattet; d. h. daß sie Jedem vergönnt, das
Glück »ach feinen subjektiven Neigungen zu suchen,
in soweit nicht die gleichen Rechte anderer darunter'
leiden; d. h. daß sie - die* Beschränkung der Sphäre
der bürgerlichen Freiheit nur auf Handlungen er-
streckt, welche dem Zweck des Staats zuwieber, und
mir seiner Existenz unvereinbar sind. ' ;-
Dieses gicbt ein sehr fruchtbares, und wie die
Folge zeigen wird, nichts weniger als müßiges Prin-
zip der Staatsregierung.
Es heißt: .
Was nicht auf den Zweck der StaatSverbin-
dung: innere und äußere Sicherheit^ Bezug

Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer