Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 9 (1844))

48. Bei dem bäuerlichen Erbfolgegesetz in der Provinz Westphalen vom 13. Juli 1836 hat der in der allgemeinen Gütergemeinschaft provinzialrechtlich mit freier Verfügungsgewalt überlebende Gatte die Veräußerungsbefugniß über das Gut, ohne Einspruchsrecht der Kinder, aus denen er den Anerben ernennen kann : Rechtsfall

V23

aber die hier fragliche» Gesetzcsstellen überall nicht zu
gebrauche»/ und dieses ist es» was hier schließlich, um
ferner« Mißbrauche derselben vorzubeugen, noch z»
erweisen war.

XXXVIII.
Bei dem bäuerlichen Erbfolgegesctz in der Provinz
Westphalen vom 13. Juli 1836 hat der in der
allgemeinen Gütergemeinschaft provinzialrechtlich mit
freier Verfügungsgewalt überlebende Gatte die
Veraußerungsbefugniß über das Gut, ohne Ein-
spruchsrecht der Kinder, aus denen er den An-
erben ernennen kann.
R e ch t 6 f a l l.
M i t g e t h e i l t
von
Sommer.
(Bäuerliches Erbfolgegesetz für die Provinz Westphalen
vom 13. 2»li 1836 §. 12 — 17.)

^as unten folgende Crkenntniß entscheidet eine wichtige
Frage, und ist schon wegen der plastischen Ruhe, mit
der cs so ungemein vollständig und schlagend die Zwei,
fels - und Entscheidungsgründe mitthcilt — so daß man
fast, wie einst P h i l i p p i d c s, immer dem, dessen
Gründe man zuletzt gehört hat, Recht geben möchte —,

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