Volltext: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 5 (1838))

32. Ob der Forstschutzbeamte des Wald-Eigenthümers, dem das Jagdrecht in seinem Walde nicht zusteht, dort ein Schießgewehr tragen dürfe? Erörterung mit Mittheilung einer Allerh. Cab. Ordre

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XXV.
Ob der Forstschutzbeamte des Wald-Eigen-
thümers, dem das Jagdrechl in seinem
Walde nicht zusteht, dort ein Schieß-
gewehr tragen dürfe?
Erörterung mit Mitthektung einer Aller-
höchsten Cabinetö-Ordre.
Don
A o m m e r.
(A. r. R. Lhl. II. Lit. 20. s 318)

(§s ist jetzt in der Rechtssprechnng bestritten, ob die oben
ansgeworfene Frage zu bejahen oder zu verneinen. Mehrere
Obcr-Landesgerkchte vertheidkgen die erstere, andere die
zweite Meinung Die Frage ist gegenwärtig von dop-
pelter Wichtigkeit, da nur alsdann, wenn die Frage be-
jaht wird, ein solcher Forstbeamter von der Schießwaffe
nach dem §. 1. des Gesetzes vom 31. Warz 1837
über den Waffengebrauch der Forst- und Jagdbeamten
gegen Holzdiebe Gebrauch machen darf; es versteht sich
nämlich von selbst, ist auch von den Mmisterien des
Innern und der Finanzen bereits dcclarirt worden, daß
die Stelle jenes §s: „von ihren Waffen Gebrauch zu

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