Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 2 (1836))

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tbümcr die Vermiithung des Jagdrechts aufzustellel», ge«
^^cht. Bei der Zoll- (mit Einschluß der Weggeld-) Ge-
rechtigkeit ist wirklich die Absicht gewesen, die Verjährung
auszuschließen (T. 83—87), und es ist um so merkwürdi-
ge, daß^es nach den Ausführungen S. 359 ff. Jahrg. I.
unseres neuen Archivs nicht gelungen, dies unzweifelhaft
anszuiprechrn. Man sieht auch, wie es gekommen, daß
das Abzngsrecht nicht, waS es ist, als ei» Ausfluß der
Besteuerung, sondern der Gerichtsbarkeit dargestellt, dabei
aber fcstgestellt worden, daß der Besitz der Gerichtsbar-
keit dazu an und für sich nicht berechtige (S. 79—60).
Die Materialien setzen auch den aus einer Zusammen-
stellung vom Allg. L. R. II., 15. §. ll. 13. i38. so
ziemlich begründeten Rechtssatz, baß der Privat-Zollberech,
tigte vor« den Unterthane» keine Handdtenste zur Unter-
haltung und Besserung des Weges verlangen dürfe,
(S. 87. 88), außer Zweifel. Interessant ist auch die
Darstellung, wie man bei den Geldbußen des 17. Titels
Th. U.' zu der Unterscheidung von 5 Thlr. gekommen.
Niemand wird die Duesbergsche Darstellung uubrfrie-
bigt von der. Hand legen, und sie wird gewiß nicht ohne
^deutenden Einfluß auf die Revision der Gesetzgebung
So wird z. B. schwerlich der Staat durch Bei-
hehaltung des nicht auf dem historischen Wege entstan-
denen Iagdregals, vollends in den neue» Provinzen, die
Rechtsrermlithung für das Jagdrecht des Eigenthümers
ferner erschüttern wollen.

n.

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