Full text: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 3 (1837))

48. Inwiefern die Hudeberechtigten gegen die successive Verwandlung eines Laubholz-Waldes in einen Nadelholz-Wald ein Widerspruchsrecht haben : Rechtsfall

483

XXX VIII.
Inwiefern die Hudeberechrigien gegen die
successive Verwandlung eines Laubholz-
Waldes in eineu Nadelholz - Wald ein
Widerspruchsrecht haben.
Rechtsfall, mitgetheilt
DO»
Sommer.
(A. L. R. I. 22. tz. 3i. 32. Großh. Kess. Verordn, vom
9. Zuji 1808 §. <30. 135.)
3» der für das Herzogthum Westphalcn am 9. Juli
1808 erlassenen Gemer'ndc-Theilungs-Ordnnng (Scotti
Churcölu. Provinzial-Gesetze Abth. 1l. Thl. 1. S. 390»
391.) ist §. 130. verordnet:
,,Unabhängig von aller Obserranz und dem Bedürfniß
des Weiveberechtigten, ist der Besitzer eines Waldes
befugt
a) bei Schlaghölzern und Hagebergen ein Viertel,
b) bei Hochwaldungen und Niederwaldungen ein
Fünftel zur Beförderung der Holzkultur in Zu-
schlag zu legen."
Sodann bestimmt der §. 135.:.
"Von Blößen darf der Besitzer, der darauf haftenden
Hudeberechtigungen ungeachtet, ein Fünftel zum Wald
ansäen oder anpflanzen, dieses Fünftel zu dem Ende

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