Volltext: Neues Archiv für preussisches Recht und Verfahren, sowie für deutsches Privatrecht (Jg. 15 (1852))

42. Das Westfälische Jagdrecht : Rechtsgesch.-dogm. Abhandl. : (Fortsetzung.)

XI

Das Westfalische Jagdrecht.
Rcchtsgeschichtlich - dogmatische Abhandlung
vom
Herrn KreiSgerichtSrath Setbertz.
(Fortsetzung.)
III. Periode.
Die Aeiten von Anobildnng der Landeshoheit, bis
auf unsere Tage.
A. Die Landeshoheit und das Forstregal.
37. Die Landeshoheit überhaupt.
§)ie Landeshoheit der deutschen Fürsten ist nicht
auf einmal, durch einen Act der Gesetzgebung ober der
Autonomie ins Leben gerufen, sondern ganz allmählig
durch die Macht der Verhältnisse, aus den Elementen deS
deutschen Staats entwickelt worden. Die ersten sichtbaren
Spuren derselben ossenbarten sich im 12ten und 13ten
Jahrhundert; ihre volle Ausbildung erlangte sie im löten
und löten. Großer, ausgedehnter Güterbesitz der höheren
Beamten, womit die Verwaltung ihrer Aemter, ja gan-
zer Provinzen verbunden war, die daraus sich entwickelnde
Erblichkelt der Aemter, wodurch der Begriff derselben,
namentlich der des Comitats und Ducats, als Grafschaft
und Herzogthum sich in den eines LandbezirkS verwan-
delte; die Auflösung der Gauverfassung durch die immer
zunehmende Verbreitung des Lehnwesens; die Zerstücke-
ckelung der alten Herzogthümer durch innere Unruhen;
das Fanstrecht mit den unzählbaren Fehden in seinem
XV. 3-hrg,°g z, Heft. 23

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