Volltext: Neues Archiv für Handelsrecht (Bd. 2 (1860))

10. Die Wechselforderungen und deren Geltendmachung in den verschiedenen Prozeßarten : Nebst einigen Beiträgen zur Lehre vom Wechselprozesse

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6. Die Wechselforderungen und die

8.
Die Wechselforderungen und deren Geltend-
machung in den verschiedenen Prozeßakten,
nebst einigen Beiträgen zur Lehre vom
Wechselprozeffe.

Ungeachtet die Litteratur des Wechselrechts reich ist,
und man in Betreff mancher Theile desselben sogar der
Meinung sein kann, daß etwas Neues über si.e sich kaum
noch sagen lassen mögte, so giebt es dennoch im Wechselrechte
einzelne, und zwar recht erhebliche Punkte, über welche die
Ansichten der Juristen, insbesondere der Praktiker, bei Weitem
nicht diejenige Klarheit und Festigkeit gewonnen haben, die
bei dem bier genannten, für den Verkehr so wichtigen und
so häufig in Frage kommenden Rechtstheile erforderlich sind.
Zu diesem Punkte gehört auch die Frage, welche
Wirkung die prozessualische Form, in welcher wechselrechtliche
Ansprüche geltend gemacht werden, auf die materiellen Rechte
der Betheiligten ausübe. — Die folgenden Erörterungen sind
dazu bestimmt, einen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage
zu liefern. — Bei ihnen wird durchweg der rechtliche Bestand,
welcher durch die Allgemeine Deutsche Wechselordnung
herbeigeführt worden ist, zu Grunde gelegt werden.
l.
Zuvörderst ist ein Blick auf die verschiedenen Arten von
Ansprüchen zu werfen, welche, aus Wechseln abgeleitet oder
mit Wechseln oder wechselartigen Verhältnissen in Verbindung
stehend, den Gegenstand gerichtlicher Geltendmachung bilden

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