Full text: Beiträge zur Kenntniß des Rechts der freien Hansestadt Bremen (Bd. 1 (1837))

SS

tydt holden, beth h« obgemeldete beide Amptkoste uthge-
richtet hebbe.

11.
Deß mag ock ein Frembder mit eines Ambtmanns
Dochter, edder Wedewen, gelick einem Ambtmanns Söhne,
vmme dat Ambt weruen, wen he will, Jedoch wo ein,
oder mehr Ambtmanns Sohne mit öhme tho gelikewur-
uen, so schölen de Ambtmanns Söhne den vortridt heb-
ben, unnd so wohr eines Ambtmanns Dochter were be-
raden *l) an einem Mann butenn Ambts, und dersul-
vige verstorue, so mag se na sinem dotlicken affall geli-
ckes vordeels, einer Ambtmanns Dochter, so noch unbe-
raden is, wedderume gencten, so fern se dat begehret, und
mit Unehren nicht verböret hedde.
12.
So wohr ock ein Ambtmann, oder Ambtmanns
Sohne bedacht were sick mit Jemande in de Ehe intho-
laten, schöle he eine solcke Person nemen, de des Ambts
so woll werth sy, alse he, befryede he sick averst mit
Jemande, so buten tho Huiß hörede, de schall öhren
Gebordes Bref bringen, und vortholcggen hebben, gelick
einem des Ambts, wo vorberördt12).
13.
Dar ock Jemandt vorgedachter maten, dat Ambt
nicht gewunnen hedde,und gelikewoll arbeidede, und also
iegen dat Ambt Böhnhasede, und idell nye Arbeit make»
de, he wehre, wehn he wolde, de schall gebraten hebben
vor ein jeder Stucke, so he nye gemaket Heft, den Heren
und Ambte einen Gulden Munte, sovaken he dar jegen
gearbeidet hcfft.

ll) Verlobt.
"1 Auch hierbei wurde also aus die freie Geburt geachtet

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