Full text: Kritische Zeitschrift für Rechtswissenschaft (Bd. 4 (1828))

gramer, Fragment des Pomponius- lyi
bat Pompon., usas ita connexus est, ut qui eum patiatur,
naturam ejus corrumpat, etc. Es entging dem Verf. nicht,
daß die Worte: usus ita etc. als eigne Worte des Pompo-
nius angeführt wurden, und so kam er auf die Frage: wo
denn Pomponius bas Angeführte sage? Vergebens war das
-Nachschlagen der Stellen, auf welche die Glosse oder Gode-
fr oi verwiesen, wo von Theilbarkejt oder Untheilbarkeit der
Servituten gesprochen wird; vergeblich die Durchsicht des gan-
zen Nachlasses des Pomponius in HommelS Palingenesie.
Neun Jahre verliefen, als Er endlich im Verfolg seiner Arbeit
im qten Bande der opera postuma (Neap. ed. T. 7» ©.1589.)
zu der Vorlesung über L. 2. de servitute Jegata, (nicht L.2.
de servitut., wie durch einen Schreib- oder Druckfehler ange-
geben ist) kam, und da auf die Nachricht stieß, jene Worte
des Pomponius befanden sich: intra cetera fragmenta, ex
bibliotheca Petri Criniti, quae Julius Caesar 8ca-
liger dono dedit Arnoldo Ferrono, Senatori ßurde-
galensi, ut ipsemet testatur in Commentariis longe doctis-
simis, quos ad consuetudines Burdegalenses edidit. Das
Werk von Ferron konnte aber damals der Verf., aller Mühe
ungeachtet, nicht erhalten, und die Notiz mußte daher auf bes-
sere Zeit zurückgelegt werden. Spater erst fand der- Vers, das
Buch auf der Bibliothek zu Wolfenbüttel, wohin ihn eine Neise
führte. Da« Gesuchte steht im 8ten Titel der Contumes de
la ville de Bourdeaux, der überschrieben ist: Oes droidz
des Seigneurs Eeodaux, Fonciers et Directz, unter dem
2tcn Artikel: Item l’on peut partir et diviser tous fiefz
entre les heretiers, Sans licence du Seigneur du fief: wo
der Commentator bemerkt, daß in dieser Erlaubniß, das Lehn
zu theilen, eine wesentliche Verschiedenheit zwischen den Lehen
und den Servituten sich äußere. Durch diese Bemerkung ge-
rath er dann auf eine gelehrte Untersuchung über die Gründe,
Hrit. Zeitschr. IV. r. 2

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