Volltext: Kritische Zeitschrift für Rechtswissenschaft (Bd. 2 (1827))

Zachariii, vierrig Bücher v. Staate. r5
wo er den Ausspruch Ciccro's über Sokrates auf H. sehr tref-
fend anwendet; „jus naturae a eoelo aä terram revoca-
vit") dem Verdienste seine Krone geben. Ref. schien es aber
um so mehr Pflicht, hier aus diese Stelle aufmerksam zu ma-
chen, da kürzlich aus unsrer Nahe eine niedrige Verlästerung
jenes berühmten Mannes ausgegangen ist.
Der 2tc Abschn. de« 24. B. handelt „von den äuße-
ren Gütern" und theilt sich in 4 Abtheilungen, die wieder
in Hauptstücke zerfallen. Die ite A btheilung umfaßt „die
„dinglichen Rechte anSachen oder das Sachenrecht"
und erörtert im rten Hptst. das „E igenthumsrech-t an
„Sachen," im 2ten Hptst. das „Recht der Dienstbar»
„keit," im Ztcn Hptst. das „Pfandrecht". In dieser gan-
zen Abtheilung scheint die S. 125, ff, aufgestellte Theorie über
die Entstehung des Eigenthums, wornach die Bearbei,
t ung der rechtliche Grund sepn soll, unhaltbar, denn man fragt
mit Recht: wer giebt nun aber das Recht zur Bearbeitung,
wenn, wie der Vers, selbst (S. i5Z.) annimmt, die Güter ur-
sprünglich gemeinschaftlich sind? Die Definition von Dienst-
barkeit (als „das dingliche Recht, von einer fremden Sache
„einen gewißen Vorthcil zu ziehen" S. 1Z8.) scheint Ref. un-
richtig, da die negativen Servituten nicht darunter passen; sehr
schön dagegen ist unstreitig was er (S. izy.) über den Nutzen
und die Zuläßigkeit der Servituten und (S. 142.) über die Ei-
gcnthümlichkeit der Völker teutschen Ursprungs, fast alle Rechte
und Pflichten auf Grundstücke zu radiziren, und über das ent-
gegengesetzte Extrem unsrer Zeit sagt. Im Pfandrechte em-
pfiehlt auch er die Grundsätze der Publizität und Spezialität.
Die 2te Abtheilung beschäftigt sich mit „dem Eigenthu-
„me an Geistes werken." Die Ansicht des Verf. über die-
sen viclbestrittenen Punkt konzentrirt sich am Ende auf die: „der
„Nachdruck feh nicht unrechtlich, aber das Interesse der Natio-

Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

powered by Goobi viewer