Full text: Kritische Zeitschrift für die gesammte Rechtswissenschaft (Bd. 3 (1856))

5. Schlyter, Corpus Juris Visbyensis urbici et maritimi und Wisby stadslag och Sjorätt utgifne

28 Schlytor: Corpus Juris Visbyensis urbici ct maritimi.
verhältniß angedeutet hatte, es in der Eile versäumt, bei der Herüber-
tragung der Anmerkung zu dem frühern Gesetze unter diesen §. 435
des Gesetzbuchs auf den Umstand Rücksicht zu nehmen, daß inzwischen
durch das Gesetz vom 2. April 1850 der Regierungsrath neu orga-
nisirt worden war, und daß an die Stelle des frühern kollegia-
lisch organisirten Ausschusses auö dem Regierungsrathe, welcher
„Rath des Innern" hieß, eine büreaukratisch organisirte
Behörde, „Direktion der Justiz", getreten sei.
Endlich ist hier noch zu erwähnen, daß der erste Band des Ge-
setzbuchs außer dem Kommentare und einem ganz kurzen Vorworte, aus
welchem ein Theil der obigen Mittheilungen über die äußere Ge-
schichte des Gesetzbuchs entnommen ist, noch zwei längere Beilagen
enthält. Die eine ist dem kommentirten Texte nachgesetzt und ent-
hält Formulare zu Vormundschaftsrechnungen «. s. w, entspricht
also ganz und gar demselben Zwecke, der auch dem Kommentar, wie
wir annehmen, zu Grunde liegt. Die andere ist ein dem kommen-
tirten Texte vorangeschickter Wiederabdruck von einzelnen Artikeln auS
dem Beobachter aus der östlichen Schweiz, Januar 1844, in wel-
chen der Redaktor seine Ansichten über die Aufgabe der neuen Ge-
setzbücher, und in wie weit denselben durch die bereits vorhandenen
Gesetzbücher des Auslandes und der Schweiz nachgekommen sei, in
gedrängter und doch zugleich äußerst populärer lichtvoller Dar-
stellung entwickelt hatte. Fick.
(Fortsetzung folgt.)

Corpus JTurla Visbyensis urlileft et maritimi cum notis
criticis, variis lectionibus, novis versionihus suecanis, glossariis et in-
dicibus nominum propriorum. —
Wtsby stadslag ocii Sjorfld utglfne af Dr. C. J. Schly-
ter. Lund 1853, i Berlingska Boktryckeriet. 4. 580 und CXIII Seiten
nebst 2 Tafeln Handschristenproben.
Was im Laufe der siebenzehn Jahre, welche zwischen dem Er-
scheinen des ersten und letzten Bandes der Pardessus'schen See-
rechtssammlung verflossen sind, von lange vergessenem Rechtsstoff wie-
der ans Licht gezogen oder von bekanntem Material aufö Neue kri-
tisch gesichtet ward, hat der sorgfältige Herausgeber in die späteren
Theile seines Werkes, meistens in die Addenda und Corrigenda

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