Full text: Archiv für Theorie und Praxis des allgemeinen deutschen Handelsrechts (Bd. 24 (1872))

Sachregister.

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wegen Schadensersatzes in Folge ver-
schuldeter Collisiou nicht aufgeho-
ben, 217.
Schlußrechnung, s. Rechnungsab-
legung.
Seev er sicher nngsbedingungen,
Interpretation, Zweck und Quellen
derselben, s. Schiff.
Selbstproduction kein Handels-
geschäft, s. Grundbesitzer.
Sicherheitsleistung, s. Reten-
tionsrecht.
Sichtwechsel, eigener, ist der wechsel-
mäßige Anspruch gegen den Aus-
steller eines solchen dadurch bedingt,
daß derselbe ihm binnen zwei Jah-
ren nach der Ausstellung der Zah-
lung präsentirt wird, 261 flg.
Spediteur, falls die Liquidät der
auf Art. 382 des a. d. H.-G.-B.
gegründeten, mit Pfandrecht aus-
gestattcten Forderung desselben wegen
Fracht, Provision, Auslagen, Kosten,
Verwendungen und geleisteten Vor-
schüssen bestritten ist, kann der Spe-
diteur gegen gerichtlichen Erlag eines
seinen Ansprüchen gleichkommenden
Betrages zur Herausgabe der mit
dem Pfandrechte behafteten Waaren
verhalten werden, 106; im Falle
dieser wegen übernommener aber
nicht abgelieferter Waare in An-
spruch genommen wird, so ist nicht
der Absender zum Beweise der unter-
lassenen, sondern der Spediteur zu
jenem der erfolgten Ablieferung ver-
pflichtet, 100.
Spiel gesell schäften von Wechslern
arrangirte, als was sie zu betrach-
ten sind, 36. ,
Stellvertreter einerVersicherungs-
gesellschaft, s. Feuerversicherung.


Tumult, s. Entlassung.

B.
Verfrachter, Verpflichtung desselben
dem Empfänger gegenüber zur Ver-
tretung des Connoffements, 202.
Consequenzen dieferVerpflichtung,ebd.

Die Einrede, eine bei der Ablieferung
sichtbare schlechte Beschaffenheit sei
schon bei der Abladung in gleicher
Weise vorhanden gewesen, schützt den
Verfrachter nicht, wenn er imCon-
noffement erklärt hat, die Güter in
guter Ordnung und Beschaffenheit
empfangen zu haben, ebd. Beschrän-
kung der Haftung, ebd.; Beweislast.
Ein reines Connosfement voraus-
gesetzt, hat der Verfrachter die Nicht-
erkennbarkeit der schlechten Beschaffen-
heit oder Fehler und Mängel zu be-
weisen. Wenn das Connosfement
dagegen die Clausel enthält: „Inhalt
unbekannt," hat der Empfänger die
Erkennbarkeit zu erweisen, 203.
Verfügungsrecht, s. Waare.
Verkäufer braucht bei dem Verkauf
iu genere nicht die zur Begründung
des Verzugs offerirte Waare, son-
dern nur vertragsmäßige Waare
verkaufen zu lassen, 164. Ob is-
raelitische Feiertage die Offerte der
Erfüllung ungiltig machen, 164; s.
Qualitätseinwendung.
Verkauf, s. Schiff.
V erkaufskostcn, die in dem zweiten
Absätze des Art. 343 bezeichneten,
wem ihre Feststellung obliegt. Ihr
Ersatz kann nur im Klagewege er-
wirkt werden, 87.
Versendung, s. Ordre.
Versicherung eines fremden Lebens
oder des eigenen zu Gunsten eines
Dritten, 362.
Verträge, auf welche Weise sie auf-
gelöst werden können, 54.
Vertragsauflösung, s. Feuerver-
sicherungsgesellschaft auf Gegensei-
tigkeit.
Vertragsbestimmung, Auslegung
derselben, s. Handlungsreisender.
Verzicht, stillschweigender auf einen
Rechtsanspruch, 450.

W.
Waare, s. Ordre.
Waare, wann der Ankauf einer sol-
chen kein Handelsgeschäft ist, 43.
Und wann er ein solches ist, 44.
Wer bei Uebersendung der Waare
von einem andern Orte den Schaden

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