Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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Gesellschaft von Maack, und keinesweges wider
Willen angenommen hätte.
Anstatt das unzureichend dargestellte Factum,
und insbesondere die mangelhafte Antwort des Be«
klagten, zutreffend aufzuklären, die Güte zu ver-
suchen, und Hann daS thema probandum genau zu
bestimmen, hilft sich das Stadtgericht zu Lübz mit
dem Jnterlocut aus:
Würde Kläger den vom Beklagten verneinten
Grund seiner Klage rechtsgenüglich beweisen,
so ergehet, mit Vorbehalt des Gegenbeweises,
weiter, was Recht ist.
Kläger tritt seinen Beweis durch Zeugen an, und
schlägt zuerst den Hauöwirkh Schwager und den
Einlieger Maack, in der Folge aber auch des Letztem
Ehefrau vor, welche denn Beklagter, mit Vorbehalt
seiner liguiden Einreden gegen diese testes in propria
caussa, zuläßt.
Von Joachim Schwager wird ausgesagt:
a) daß sein Großvater den Acker von einem
Manne, Namens Niehuß, gekauft;
d) daß dieser Acker durch Erbgangsrecht zuerst
auf seinen Vater, und dann auf seine Schwester,
gekommen sey, die ihn über 20 Jahre besessen habe,
wenn er ihn gleich im Gebrauche gehabt, so lange
sie

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