Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

( r86 )

rungsgründe entkräften würde, wenn würklich dem
Jnquistten etwas zu statten käme, was die Erken-
nung der Todesstrafe noch zweifelhaft machen könnte.

Es ward demnach von der Juristen-Fakultät zu
Halle erkannt:
Daß Jnquisit, Johann Michael Friedrich
Schütz, der von ihm eingestandenen, von ihm
theilö allein, theils in Verbindung mit Andern,
verübten vielen Pferdediebstähle in dem Herzog!.
Mecklenburg-Schwerinschen Lande wegen, als
ein der öffentlichen Sicherheit gefährlicher Ver-
brecher, ihm selbst zur wohlverdienten Strafe,
und andern zu einem warnenden Beyspiele und
Abscheu, mit dem Strange vom Leben zu
Tode zu bringen; Und sein Nachlas zum
Ersah, der auf diese Untersuchung verwandten
Kosten, anzuwenden sey.

V. R. W.
(Die Fortsetzung im nächsten Bande.)

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