Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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2n der Absicht Pferde zu stehlen; gieng zur
angegebenen Zeit Jnquisit mit dem Müller, beyde
mit Zäumen versehen, vom Platzer Kruge über
Diekhof bis sie weiter herum auf dem Groß. Bü«
tzinschen Felde, unweit des Weges, in einem Soll«
zwey weidende Pferde, ein braunes und ein schwar-
zes, fanden. Jenes war, wie Jnquisit für gewiS
versichert, eine Stute, über »o Jahr alt; letzteres
aber 6jährig; beyde kleiner Statur, und weideten
unter mehreren andern, unter denen sie diese beyden
Pferde ausgriffen, wobei) Jnquisit und der Müller
sich wechselseitige Hülfe leisteten. Jnquisit zäumte
für sich die braune Stute; der Müller aber für sich
das schwarze Pferd: und beyde ritten in Gesellschaft
sattelloö mit diesen gestohlnen Pferden nach den
Platzer Krug zurück. Hier sattelten sie solche mit
ihren hier befindlichen Satteln, und ritten sie nach
den Kölzinschen Krug; woselbst, nach der Angabe
des Jnquisiten, der Müller beyde gestohlne Pferde
an die Söhne des Kölzinschen Schulzen verkaufte;
und Jnquisit zu seinem Autheil z Rthlr. erhielt.
In der Nacht vom 22sten auf den 2zsten Octo-
ber 1798. stahl
V. der Jnquisit in Verbindung mit den beyde»»
Pferdedieben Müller und Ebke gestandlich aus einem
Stalle

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