Volltext: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 4 (1818))

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wurf des Zwangs und der eingesiößken Furcht
befreien könne. Aber eine-andre Frage bleibt
es immer: ob jeder folche-r Vertrag schon an
und für sich selbst, wegen eines bloß möglichen
Verdachts, welcher eben so gut tauschen kann,
für nichtig und unverbindlich vom Gesetzgeber
erklärt werden sollte? Und eine andre Frage;
Ob durch das Gesetz wirklich eine solche Vor-
schrift für die Unvrrbindlichkeit gegeben worden
sch?*)
Dieser Unterschied darf hier keineswegs aus
den Auge» gesetzt werden. Das Gesetz sagt
nichts, enthalt durchaus nichts, was irgend norr
Mirend seyn könnte. Erubescimus, sine lege
loqui,

*) Sehr wahr und richtig- isi, was S ch n l r i n g
bei einer andern Gelegenheit (•&■ de transactione
super controversiis, quae ex ultimis 'volunta-
tibus proficiscuntur, etiam ?ion inspectis -vel
cognitis earutn verbis, rite ineunda § 7. . init,
in C'orum. A c ad. T. I. p. 207.) darüber er-
innert' Videamus ergo, an obstet huic [pacto]
specialis aliqua juris prohibitio, qua in quae-
stione at procedamus distincte, et evitemus
id, quod nonnullis fraudi aliquando est, ne
verum perspiciant, distinguendum accurate
inter haec duo, quae etiam toto, quod ajunt,
Archiv f.dRecktsgel. ^rBd. 11 coelo

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