Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 1 (1803))

7.2.12. Rescript vom 17ten Februar 1802

( 340 )

neri, auch schon überhaupt eine Verschiedenheit des
gerichtlichen Verfahrens in einem Lande, keineöwegeö
nühiich ist, so ist eS allerdings sehr wünschenswerth,
daß Ew. Herzogl. Durchl. eine Gleichförmigkeit
wegen des Anfangs der Beweisfrist durch gnädigste
Bestimmung, zu verordnen geruhen mögken.
Sollte dies vielleicht die höchste Absicht feyn, so
stellen wir zugleich devotest anheim, ob, in einer fol-
genden Verordnung auch der streitigen Frage:
ob bey Berechnung der Beweisfrist es aufdie
erfolgte Znrückfendung der Acten vom Ober-
gericht ankomme?
worüber die verschiedenen Meynungen
6e Locceii in jur. controv. lib. 49.qv, 11.
und
von O.uistorp in den rechtlichen Bemerk.
Th. r. S. 184. Bemerk. 58.
anführen und abhandeln, eine Maasgabe zu erthei»
len, huldreichst dienlich geachtet werden dürfte.
In tiefster Ehrfurcht verharren wir rc.
Rostock den 17. Decbr. 180i.

ir) Refcrtpt vom 17. Fedr. i8sr.
Fr. Fr. v. G. G. H. z. M.
Unfern rc. Wvhlgeborne re. Wir haben für nöthkg
ge-

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