Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 1 (1803))

( 334 )

Sächsischen Pro;. D. Tit. 30. enthalten, son-
dern auch sonst der gesunden Vernunft gemäß
ist, und also an andern Orten gleichfalls gül-
tig ftyn mus.
cf. Danz Grundsätze des bürgerl. Proz.
§. 269. ec 270.
Anlangend 1
2) den Fall: wenn der Bewisführ er kein
Rechtsmittel einwenden darf, so können
entweder beyde Theile sich keines Rechtsmittels bedie-
nen, weil er sowol als sein Gegner sich vorher aller
Suspensivmittel begeben, wenigstens der Effectus
fufpenfivus/ nicht angedeihen kann, oder beyde die
Urthel als gerecht anerkannt haben, oder der Be-
weis führer allein hat nur nicht das Recht die
Urthel zu impugniren, wohl aber sein Gegner. Im
ersten Fall fängt der Termin 3 die latae fententiae
an, im letzter» hingegen a tempore rei judicatae.
Denn wenn sein Gegner das Erkenntnis impug-
niret, weil ihm der Beweis freygelassen worden, so
ist ja in diesem Punkt die Urthel noch nicht rechts-
kräftig. Der Gegner hindert selbst die Beweisan-
tretung, weil es unnütz seyn würde, vergebliche
Kosten auf einen Beweis zu verwenden, den die
fol-

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