Full text: ¬Des teutschen Reichs Neuester Staats-Spiegel (1753, Th. 2 (1753))

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Des teutschen Reichs 
Majestät allerunterthänigst fußfälligst zu bitten, 
daß 
da dieser 2) Fundus der hauptsächlichste ist, wor¬ 
aus, anderen Gemeinds=Praestandis ohnbescha¬ 
det, ein namhaftes Capital auf einmahl erho= 
ben und darmit die allernothwendigste 
Passiv-Schuld=Posten abgetilget werden 
können, 
auch sonsten, ja zumahlen in substrato bey 
vorliegenden Umstanden keine Universitas von 
ihrer Herrschaft behindert werden mag, ihre 
eigene gemeine Einkünfte zu ihrem Vortheil, 
Nutzen und nöthigen Ausgaben zu gebrauchen 
und anzuwenden, 
e) es auch solchergestalten überhaupt, beson¬ 
ders aber in Ansehung der Waldungen, dar= 
mit je und zu undenklichen Zeiten zu Neckar= 
steinach also gehalten, und die Gemeinde, oh= 
ne præjudicirliche und kostbare Concurrenz 
eines herrschaftlichen Jagers, vormahls, 
und vor ihren klagbar erhobenen Gravamini- 
bus allezeit, in Forstmäßiger Holzfäll= und 
Veräusserung, als welche sie sich ihres eige= 
nen communis boni willen jedesmahlen te- 
stante experientia zum Augenmerk und Norma¬ 
ti vorgesetzet, freye ungebundene Haͤnde ge= 
braucht, 
a) dergleichen altes und abständiges auch täg= 
mehr und mehr zur Faule sich neigendes Eich= 
und Buchholz würklich überflüßig vorhanden, 
und 
e) wie diese beede Umstände aus dem sub No. 2. 
hier 
europäische R.
	        
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