Full text: Hof und Staat (Bd. 2 (1809))

ropäisc 
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gen eingehen werden; so würde ich eine Vollmacht ent¬ 
werfen, solche Euer rc. zur Durchsicht senden, und bitten, 
daß solche vorerst vollzogen werde. 
Dann wäre der zweyte Schritt, den König um die 
Erlaubniß zu bitten, daß ich dieses Geschäft unternehmen 
darf. Ich werde die Einleitung treffen, daß Sie nicht 
abgeschlagen wird. 
Könnte Euer rc. recht bald bestimmte Auskunft über 
die Sache geben; so würde ich der Sache um deswillen 
so schleunig als möglich näher rücken, weil mir im Früh¬ 
jahre eine mehr monatliche Abwesenheit bevorsteht, und ich 
dann für das Geschäft nicht so wirksam seyn könnte, als 
ich wollte. 
Voll Verehrung rc. 
Euer rc. 
Bayreuth den 22ten Dez. 1800. 
Kretschmann. 
Beylage XXII. 
Von Gottes Gnaden Wir Franz Friedrich Anton 
Herzog zu Sachsen rc. 
Haben bey dem Antritte Unserer Regierung die für Uns 
so äußerst traurige Bemerkung machen müssen, daß die 
Finanzen Unseres Landes in dem verwirrtesten Zustande sich 
befinden, der Credit des Staats gesunken sey, und Unser 
herzogliches Haus dadurch Noth leide. Wir haben Uns 
überzeugt, daß diese Uebel nur durch eine gänzliche Reform 
des zeitherigen Rechnungs=Wesens und der zeitherigen F= 
nanz¬ 
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