Full text: Hof und Staat (Bd. 2 (1809))

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Beylage XVI. 
Von Gottes Gnaden Friedrich Wilhelm 
König von Preussen rc. rc. 
Es hat uns nicht entgehen können, mit welchem ruhm¬ 
würdigen Eifer und welcher rastlosen Thätigkeit Ihr nicht 
allein seit Eurer Anstellung bey dem Geheimen Landes-Mi¬ 
nisterio Unserer fränkischen Fürstenthümer, sondern auch 
schon vorher in den Landes=Hoheits= und nachbarlichen 
Differenz=Angelegenheiten gearbeitet, und dadurch vorzüg= 
lich beygetragen habt, daß dieser für uns so wichtige Ge¬ 
genstand ins Klare gesetzt, und Unsere so lange geschmäler= 
ten Gerechtsamen gesichert worden sind. Wir bezeugen 
Euch darüber Unser vorzüglichstes Wohlgefallen, und ver= 
krauen zu Euerm bekannten Diensteifer, Ihr werdet mit 
gleichem unermüdeten Fleiße fortfahren, Uns ferner wie 
bisher ersprießliche und nützliche Dienste zu leisten. 
Zugleich eröffnen Wir Euch, wie Wir resolvirt ha¬ 
ben, euch für die vielen ausserordentlichen Arbeiten und 
als einen Beytrag zu den Kosten, die Euch Euere Ver¬ 
setzung von Bayreuth hieher, so wie bey der großen Theu¬ 
erung Eure Reise durch die beyden Fürstenthümer bey der 
aufgehabten Huldigungs=Commission verursacht haben, eine 
Vergütung von 
zwölfhundert Gulden rhn. 
zu verwillgen, die Euch der dazu angewiesene Salarien=Kas¬ 
sen=Rendant des Geheimen Landes=Ministerii auszahlen wird. 
Ansbach den 27ten Sept. 1796. 
Auf Seiner Königlichen Majestät allergnädigsten 
Spezial=Befehl. 
Hardenberg. 
An den 
Geheimen Regierungsrath Kretschmann 
hieselbst. 
Bey¬ 
Ogensen 
geschic 
ropäische Re
	        
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