Full text: Vorhoff der gantzen Jurisprudenz Oder Vollständige Einleitung zum Iure Civili, Feudali, Canonico und Publico (Th. 16 (1729))

de inofficioso testamento. 
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achtet sie, dasjenige was ihnen verlassen wor¬ 
den, die Legitimam aber nicht vollkommen 
ausmachet angenommen. l. 35. §. 2. fl. h. oder 
den eingesetzten Erben als haeredem erkennt 
Nov. 115. c. 5. wie nicht weniger, wenn gleich 
der Testator verbothen hat es sollte dem Ha- 
redi ab intestato nichts mehrers gegeben wer¬ 
den, so koͤnnen sie dennoch des ergangenen Ver¬ 
bothes ungeachtet, das supplementum fo= 
dern, wenn auch gleich der Testator, demsel¬ 
ben schwere Drohungen. Z. E. bey Vermei¬ 
dung des väterlichen Fluches, und GOttes| 
zeitlicher und ewiger Straffe annectiret hat. 
vid. Bergeri Disp. de Haeredi in re certa 
instituto §. 18. Carpz. p. 3. C. 12. Def. 8. 
& 9. 
TIT. XIX. 
DE 
HAEREDVM QVALI¬ 
TATE ET DIFFERENTIA. 
Enn nun ein Testament vom Anfan= 
erechtmiäßigemnachet, und nach= 
gehends nicht unkraͤfftig worden ist 
so verfället alsdenn nach dem Tode des Te- 
statoris die Erbschafft auf denjenigen welcher 
zum Erben eingesetzet worden, dergestalt, daß 
nichts mehr uͤbrig ist, als daß derselbe die ihm 
defe¬ 
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Max-Planck-Institut für 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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