Full text: Juristisches Magazin für die deutschen Reichsstädte (Bändchen 6 (1797))

unter Preussen. 
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als die jenseitigen halten, und daß der heiligste 
Wunsch unserer Herzen auf die Fortdauer der Exi¬ 
stenz unserer Stadt als Reichsstadt hinziele, wenn 
wir nur anders vergewissert wären, daß wir 
auch die uns schon längst versprochenen, bisher imer 
im Schatten hingehaltenen Früchte einer verbes- 
serten Staats= und Finanzeinrichtung endlich ein= 
mal geniessen könnten. 
Die nunmehr Euer Hochwohlgebohrnen Herr¬ 
lichkeiten und Gnaden vorgelegte Eröffnung un¬ 
serer Gesinnungen und Anträge beziehet sich le¬ 
diglich einstweilen auf die Meinung unferer Per¬ 
sonen, weil wir bisher keine Vollmacht von un¬ 
sern verehrlichen Mitbürgern dießfalls erhalten ha¬ 
ben, um im Namen gesammter Bürgerschaft sol¬ 
che Anträge ehrerbietig vorzulegen: indessen aber 
wird es nicht fehlen, und wir können es mit 
überzeugenden Gründen hoffen, daß der bey wei¬ 
tem größte Theil der Bürgerschaft unserer Mei¬ 
nung beistimmen, und sich auf eine gleiche Art 
erklären werde. 
Geleitet von dem Glauben, daß Euer Hoch¬ 
wohlgebohrnen Herrlichkeiten und Gnaden nach 
den Grundsäzen einer weisen Staatskunst verfah¬ 
ren, und daß Sie folglich über diesen Gegen¬ 
stand, wo von einer gänzlichen Umänderung der 
Staatsverfassung die Rede seyn kann, nicht ein¬ 
seitig unterhandeln werden; —- überzeugt, daß 
Hochdieselben in der gegenwärtigen Lage einzig 
und allein Sich dadurch vor Ihren Mitbürgern 
und 
— 
Max-Planck-Institut für 
Universtät 
Phllipps 
Marburg 
DFC 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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