Full text: Juristisches Magazin für die deutschen Reichsstädte (Bändchen 6 (1797))

Braunschweigischen Truppen. 169 
das Zeugniß des verstorbenen Königs von Preus¬ 
sen und des Grafen von Saint Germain, wel¬ 
cher leztere im siebenjährigen Kriege den Gedan¬ 
ken, Bremen und deren Gegend oder den Weser¬ 
strom zu befestigen, hegte, sich aber von dem 
wenigen Nuzen und der Unzulänglichkeit alles 
dessen, was zu Ausführung dieses Plans gesche¬ 
hen wurde, üͤberzeugte, woruͤber auch der Koͤnig 
von Preussen einstimmend mit ihm dachte, sich 
auch auf diese Art äusserte. 
Ausser andern Nachtheilen spricht der Verf. 
von dem unwiederbringlichen Schaden, welcher 
dem Bremischen Handel durch dieses Verfahren 
zugefügt worden wäre, zu dessen Abwendung das 
Churhaus Hannover um so mehr verpflichtet war, 
als im Jahr 1741 Jhro königl. Großbritannische 
Majestät, als Churfürst zu Braunschweig-Lüne¬ 
burg und Herzog zu Bremen, in einem mit der 
Stadt bei Gelegenheit verschiedener Graͤnzirrungen 
errichteten Vergleich folgendes versprochen haben: 
„Ihro königl. Majestät für Sich und Dero Nach- 
„folgern an der Regierung der Chur-Braun¬ 
„schweigischen und Bremischen Länder des Al¬ 
„lergnädigsten Erbietens sind, der Stadt Bremen 
„Commercia, Handel und Gewerbe zu Wasser 
„und zu Lande zu befördern, ihr Wohlergehen 
„sich allermildest angelegen seyn zu lassen, ihr 
„Territorium zu garantiren, mithin darunter so- 
„wohl als in allen andern Stadtangelegenheiten, 
„so weit sie billig, ihr, der Stadt, allemal, wann 
L 5 
„die= 
Vorage: 
Max-Planck-Institut für 
Philipps 
Universtät 
Marburg 
D 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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