Full text: Beyträge zur juristischen Biographie, oder genauere litterärische und critische Nachrichten von dem Leben und den Schriften verstorbener Rechtsgelehrten auch Staatsmänner, welche sich in Europa berühmt gemacht haben (Bd. 5, St. 2 (1779))

XVIII. Dieterich Reinking. 
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2) Vier Bände de colloquio Lapsiensi Theolegorum 
Lutheranorum et Reformatorum, An. 1631. insti¬ 
tuto. Sowohl Struve als Kreyßig erwahnen der= 
selben in ihren histörischen Bibliotheken von Ober¬ 
sachsen; keiner von beyden sagt aber, wo sie jetzt auf 
bewahret werden. 
Compendium Tractatus de regimine saeculari etec- 
clesiastico. 
Aphorisini medico practici, in quibus, quomodo 
diaeta obseruanda sit, docetur. 
Einige haben auch gemeynt, und darunter ist selbst 
Moller, daß Reinking das bekannte Danische Koͤnigs¬ 
gesetz Friedrichs des III. abgefaßt habe. Nun aber ist 
man von der Sache besser unterrichtet. Peter Schuma¬ 
cher, der nachmals unglückliche Graf von Greiffenfeld 
war es, den der König zur Ausarbeitung dieses, wegen 
der Ordnung, Deutlichkeit, und des zierlichen Dänischen 
Ausdrucks, vollkommenen Meisterstücks gebrauchte. Hrn. 
geh. Just. R. Häberlins Nachricht von der Einführung 
der Souverainitat in Dännemark, S. 112. und Hrn. 
Prof. Gebhardi Geschichte der Königreiche Dannemark 
und Norwegen. Th. II. S. 2065. 
Eben so wenig kann man ihm die kleine Schrift, 
welche 1644 zu Copenhagen unter dem Titel: Dania ad 
exteros de perfidia Suecorum in 4 herauskam, mit hin¬ 
länglichem Grunde zueignen. Es hies damals, die 
Schweden hatten ihn deswegen so lange im Arrest gehal¬ 
ten, und nicht eher loslassen wollen, bis er aus zweyen 
Uebeln eines gewählt, und entweder den Kopf hergeben, 
oder alle Blätter niedergeschluckt habe; und dieses letzte 
wäre auch geschehen. Allein Joh. Deckherr de scriptis 
adespotis hat es schon nicht glauben wollen, und Plac¬ 
cius 
— 
Vorlage: 
Max-Planck-Institut für 
DFC 
europäische Rechtsgeschichte 
Unst.
	        
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