Full text: Beyträge zur juristischen Biographie, oder genauere litterärische und critische Nachrichten von dem Leben und den Schriften verstorbener Rechtsgelehrten auch Staatsmänner, welche sich in Europa berühmt gemacht haben (Bd. 4, St. 2 (1778))

206 XIX. Johann Martin Silberrad. 
3) Specimen iuridicum, quo numherus liberorum, 
tutela hodie non excusans, sistitur, 1746. 
4) Notae ad Heineci Historiam iuris lustinianei et 
Germanici, Argent. 1751. mit dem Buche zugleich, 
aber ohne seinen Namen, welcher erst der zwoten 
Auflage im Jahre 1765. beygefügt worden ist. 
Zuletzt stehet auch eine wohlgerathene Epitome Hi¬ 
storiae iuris Gallicani von Silberraden, die 5. 
Bogen erfüllt. Die versprochene weitere Ausfuͤh¬ 
rung hinderte der Tod. Seine Noten über den 
Heineccius sind gewiß bey vielen Stellen vortres- 
lich. Sie fangen mit dem zweeten Theile von der 
Geschichte des Justinianeischen Rechts an, und ha¬ 
ben Griechische Buchstaben als ein Unterscheidungs¬ 
zeichen. Die Anmerkungen zum §. 60. des zwey 
ten Buchs; zum §. 63. unter 8) und zum §. 80. 
nehmen so viel Raum ein, daß sie gar wohl ganze 
Dissertationen seyn könnten. Bach in der unpar- 
theyischen Critic üͤber jurist. Schriften Band IV. S. 
27. u. s. w. ingleichen S. 321. ist aus gutem 
Grunde deswegen unzufrieden, tadelt auch sonst 
manches an der Arbeit; er läßt aber doch im Gan= 
zen dem Verfasser Gerechtigkeit wiederfahren, und 
entzieht ihm an unterschiedlichen Orten das Lob nicht, 
welches ihm gebühret. Da indessen des Heinec- 
cius Buch zu Vorlesungen bestimmt war: so hätte 
Silberrad freylich besser gethan, wenn seine No= 
ten von ihm entweder kurz zusammengezogen, oder 
besonders ans Licht gestellt worden waͤren. 
5) Dominium hereditatis liberorum prioris matri¬ 
monii ab intestato delatae, patribus ad secundas 
nuptias transeuntibus, assertum, 1757. Eine Dis 
sertation von 24. Bogen. Er bestreitet den gemei- 
nen Lehrsatz, daß L. 3. §. 1. C. de sec. nupt. wegen 
Gleich= 
— 
Max-Planck-Institut für 
2uropäische 
Rechtsgeschichte
	        
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