Full text: Juristisch-mathematisches Magazin (H. 1 (1798))

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tisten. Dem Philosophen stehet der Sophist, 
dem Arzneygelehrten der Quacksalber, dem 
Theologen der Schwärmer, dem Juristen der 
Rabulist, also auch dem Mathematiker der Na= 
tivitätssteller als ein Mißbrauch entgegen: letz= 
tere snd in den Gesetzen verhaßt, und die er= 
steren behaupten dadurch ihren Vorzug | 
Deßwegen hat schon Kaiser Antonin, der 
Philosoph, befohlen, daß in jeder Stadt Leut= | | 
versorgt werden sollen, welche die Arithmetik, 
Geometrie und Astronomie lehren. Dadurch 
also wurde die Mathematik erhoben, die Falsch¬ 
heit der Astrologie aber verworfen. 
§. 14. 
Nun muß ich noch etwas von der Literatur 
der Matheseos forensis, oder der gerichtlichen 
Mathematik, anführen | | 
Jm Allgemeinen sind folgende befonders zu 
bemerken, denn diejenigen, welche über beson= 
dere Fälle der Art geschrieben haben, sollen bey 
jeder Materie auch besonders genannt werden. 
Zach. ZOELLERI ICtus mathematicus. Erf. 
1685. 
Iac. Sigism. SCHELLHAMMER Diss. de lure 
Matheseos tum antiquae, tum hodiernae. Lugd- 
Bel. 1695. 4. 
10. 
— 
Universitäts 
Bibliothek 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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