und geistigen Charakters des Menschen.
chen Ausbildung keine Gelegenheit hat, und daß
selbst der Gebildete, diese Herrschaft über sich selbst,
meistentheils nur auf den Zeitraum einschränkt,
welchen er der guten Gesellschaft widmet; daß er
sich aber außer dieser Zeit oft durch die wildesten
Ausbrüche seiner Leidenschaft für den Zwang schadlos -
hält, welchen er sich zu gewissen Stunden aufgelegt -
hat.
In jeglichem Falle ist jedoch der Unterschied
des physischen und geistigen Charakters des Menschen -
für den Gesetzgeber wichtig. Vergebens wird
er Uebeln entgegen kämpfen, welche ihm das Clima
und die physische Beschaffenheit der Nation entgegensetzt; -
aber so weit der Geist der Nation durch
die Umstände gebildet wird, wird es ihm oft gelingen, -
die gewünschten Umstände herbey zuführen.
Schädliche Nationalvorurtheile wird er oft glücklich -
unterdrücken, der bloßen Verwöhnung bessere
Gewohnheiten entgegensetzen, und sogar den Leichtsinn -
des Volks mit Beyhülfe wichtiger Begebenheiten -
bezügeln können.
Ueberhaupt wird der Unterschied zwischen dem
physischen und geistigen Charakter des Menschen,
manches Räthsel auflösen; es wird sich nun erklären -
lassen, warum das Clima so verschiedenartig
zu wirken scheint, und selbst die Gallische Schädellehre -
wird uns weniger in Verlegenheit setzen.
Was
o
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zu Berlin