Full text: Neueste juristische Literatur (1781, St. 3 (1781))

Europäischen Gesandschaftsrecht. 511 
gen ein neuer von Gesandschaftssachen in Kriegs¬ 
zeiten hinzugekommen ist, wovon der H. E. R. 
in dem Hauptwerk, nicht bei der Materie von 
Gesandschaften, sondern bei der vom Krieg ge¬ 
redet hat. Ueberhaupt sind die gegenwärtige Bei¬ 
träge ein Supplement zu derjenigen Abhandlung 
von Gesandschaften , welche der Hr. V. theils in 
seinem Versuch, theils in seinen Beiträgen des 
neuesten Europäischen Völkerrechts geliefert hat, 
dahero er sich auch beim Anfang eines jeden Ab¬ 
schnitts fleißig auf beide Werke bezieht. Zuwei¬ 
len werden auch gewisse Stellen des Versuchs 
berichtiget, wie z. B. S. 36. und S. 238. ge= 
schehen ist. Auf die neueste Begebenheiten hat der 
H. E. R. immer Rücksicht genommen und um 
deswillen ist das Buch eben so angenehm zu le¬ 
sen, als es brauchbar ist. Da man öfters über 
die neueste Vorfälle widersprechende Nachrichten 
erhält, so konnte es nicht fehlen, daß auch der 
H. V. manchmal seine Leser mit dergleichen, und 
andern zweifelhaften Berichten abfertigen mußte. 
Man sehe S. 53. wo zugleich ein seltsamer 
Druckfehler vorkommt, indem der Fürst von Rep= 
nin ein von der Pforte nach Rußland gesand¬ 
ter Ambassadeur genannt wird. Wir machen auch 
dem H. V. darüber keinen Vorwurf, daß er da, 
wo er von dem Benehmen Europäischer Staaten 
in gewissen Fällen keine sichere Nachrichten ge¬ 
habt, (wie z. E. S. 47. von der Jnstruction 
der Legationssecretarien) nichts positives sagt, son¬ 
vern 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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