Full text: Niederrheinisches Archiv für Gesetzgebung, Rechtswissenschaft und Rechtspflege (Bd. 2 (1817))

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Möchte der heiße Wunsch aller Einwohner dieses Regierungs, 
Kreises von der allergnädigsten Huld unseres großen Königs er= 
hört werden: möchte dieses erhabene Jnstitut des Geschwornen 
„Gerichts, wodurch der Angeklagte von unabhängigen Richtern des 
Thatbestands ohne Unterschied und Rücksicht des Standes öffentlich. 
schnell und doch behutsam, nach alt germanischer Art und Weise 
gerichtet wird, zum Besten der bürgerlichen Freiheit und zwar 
an diesem schönen Tempel der Gerechtigkeit unserer uralten Stadt 
Trier, für die Zukunft beibehalten werden! Dieses ist die wahre 
Stimme des Volks, das selten sich in seinen Urtheilen irret. 
Dieser Wunsch ist in unsern Herzen, bei Jenem für die be= 
ständige Wohlfahrt unsers besten Königs und seines er¬ 
lauchten Hauses, ewig aufbewahrt, unter dessen mildem Zepter 
nur das Gute mit dem Rechten herrschen soll, sowohl 
in der Form, als in dem Stoffe. 
Hoch lebe unser geliebtester König Friedrich Wilhelm! 
Hoch lebe Wahrheit und Recht! 
Adresse, welche der Magistrat der Stadt Trier Sr. 
Majestät dem Könige von Preußen im Monate 
August d. J. zu überreichen die Ehre hatte. 
Wenn die Bewohner dieser Provinz mit dem innigsten Danke 
anerkennen, daß ihnen nach den langen Stürmen wieder ein Va= 
terland geworden, so preisen sie sich doppelt glücklich, daß der 
Gerechteste der Fürsten den kräftigen Schutz desselben zu überneh¬ 
men die höchste Gnade gehabt hat. 
Indem wir, der Magistrat der Stadt Trier, uns Ewr. 
Königl. Majestät nähern, um Allerhöchsidenselben unsere unter¬ 
thänigst gehorsamste Ehrfurcht auszudrücken, sey es uns erlaubt 
vor allem Ewr. Königl. Majestät den tiefgefühltesten Dank zu 
100. 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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