Full text: Bibliothek für die peinliche Rechtswissenschaft und Gesetzkunde (Th. 3 = St. 1 (1804))

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Besonders ist dies beym positiven Recht 
als Wissenschaft der Fall. Denn die Ver= 
suche, einzelne Theile des Rechts, z. B. das 
Criminalrecht, Civilrecht u. s. w. wissenschaft= 
lich zu behandeln, so gelungen sie auch seyn 
mögen, sind keine Versuche, das ganze Recht, 
nach allen seinen Theilen und deren Zusam= 
menhang, als Wissenschaft darzustellen; eben 
weil es nur partielle Darstellungen sind, de¬ 
nen der Charakter der absoluten Nothwendig= 
keit schon deswegen abgeht, weil sie nur eine 
Seite des Rechts und nicht zugleich auch alle 
übrigen darstellen. 
Wir glauben also dem gebildeten Theile 
der Rechtsgelehrten einen nicht unangenehmen 
Dienst zu erweisen, wenn wir Jhnen ein 
Werk (das Produkt eines zwölfjährigen un¬ 
unterbrochnen Studiums der Wissenschaft) in 
die Hände liefern, in welchem das ganze po= 
sitive Recht gleichsam als Evolution eines 
und desselben Jdeals des Rechts (mit den 
Vorage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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