Full text: Bibliothek für die peinliche Rechtswissenschaft und Gesetzkunde (Th. 3 = St. 1 (1804))

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Diese Worte sind niedergeschrieben in dem 
Neunzehnten Jahrhundert — unter Maximi= 
lian Joseph! 
Beschluß 
der 
Kritik des allgemeinen Theils. 
Die materielle Vollständigkeit möchte viel¬ 
leicht fodern, daß ich mich noch über das Sie= 
bente Kapitel: Von den Pflichten des Rich= 
ters bey der Anwendung der Strafgesetze und 
über das Achte: Von den Fällen, wenn ein 
Verbrecher mehrere Missethaten verübt hat 
verbreite. Aber diese Vollständigkeit scheint hier 
nur Ueberfluß zu seyn. Die Brauchbarkeit oder 
Unbrauchbarkeit des vorliegenden Werks über= 
haupt, als Grundlage einer Gesetzgebung, ist 
allein Thema dieser Kritik, und dieses ist, was 
die allgemeinen Grundsätze betrift, durch die 
bisherigen Erorterungen vollkommen erschopft. 
Die angeführten letzten Kapitel des Entwurfs 
können nur demjenigen wichtig seyn, der die 
Tauglichkeit des Entwurfs im allgemeinen als 
entschieden voraussetzt und das Einzelne, als 
Einzelnes der Verbesserung für werth und be= = 
dürftig hält. Für einen allgemeineren Zweck 
bieten sie nichts dar, indem weder ihr Mißlin= 
gen für den Unwerth, noch ihr Gelingen für 
den Werth des Entwurfs überhaupt, das min= 
deste zu entscheiden im Stande ist. 
Vorlage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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