Full text: Bibliothek für die peinliche Rechtswissenschaft und Gesetzkunde (Th. 3 = St. 1 (1804))

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heit annehmen: wer sich um ein gering be¬ 
soldetes Amt bewirbt, der ist ein Niederträch¬ 
tiger, der nur Gelegenheit zu Verbrechen 
sucht. Ein ehrlicher Mann wird doch nicht 
auf einen Posten verlangen, der auch für die 
Verbrecher bestimmt ist. Man erklärt es für 
unpolitisch, für eine Entehrung des Solda¬ 
tenstandes, daß Verbrecher zur Strafe an 
das Militär abgegeben werden*). Hier setzt 
man Verbrecher zur Strafe in Staatsämter, 
zur Zierde und Ermunterung für die würdi= 
gen Männer, denen das Glück höher besol= 
dete Aemter vorenthielt, die aber für gerin¬ 
gere Belohnung treu dem Staat mit ihren 
Kräften dienen. 
2) Dem Beamten, der gewöhnt an eine 
größere Besoldung, in ein um die Hälfte ge= 
ringer besoldetes Amt gesetzt wird, wird nicht 
Sehr gut beweißt dieses Klein im Archiv 
Bd 2. Stck 1. Nr. 7. 
Vorge 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin 
ur
	        
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