Full text: Bibliothek für die peinliche Rechtswissenschaft und Gesetzkunde (Th. 3 = St. 1 (1804))

195 
zusammenreimen, nach welchem es von der 
Beurtheilung der Körperkräfte jedes Verur= 
theilten abhängen soll, welche Arbeiten er zu 
leisten habe. Denn spricht das Gesetz und 
der Richter z. E. auf schwere Arbeit in die¬ 
ser Bedeutung, so kann höchstens die Wahl 
unter verschiedenen gleichschweren Arbeiten 
von einer concreten Beurtheilung abhängen. 
Soll die letzte Rücksicht den Unterschied be= | 
stimmen, so verliert sich ganz alle bestimmte 
Grenze, weil sich weder im Allgemeinen noch 
im Besondern mit Bestimmtheit angeben läßt, 
wie viel mit voller Anstrengung der Kräfte, 
wie viel ohne sonderliche Anstrengung von 
diesem oder jenem Menschen geleistet werden 
könne. 
Mir scheint, daß blos die Gattung der 
Strafarbeit selbst den Unterschied bestimmen 
könne, daß in dem Gesetzbuche oder doch in 
der Zuchthausinstruction, die Arten von Ar¬ 
N 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer