Full text: Annalen des teutschen Reichs (H. 3 (1793))

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seyn möge, daß Er noch lange die schönsten Früchte 
Seines thaͤtigen, rastlosen, zur Begluͤckung vieler tau¬ 
send so ganz gestimmten Lebens Selbst einsammlen, daß 
Er ferner die freudige und sanfte Beruhigung genies¬ 
sen moͤge, alle seine glorreichen Werke, von der Vor¬ 
sicht des Ewigen mit unvergänglichem Segen ge¬ 
krönet zu sehen, daß Er erst spät, sehr spät auf= 
hören möge, hienieden zu denken, zu wirken, zu 
handeln — dieß ist der Wunsch der ganzen 
Menschheit. 
Noch immer ist die Erwartung der Sachsen, in 
einem Maͤnnlichen Erben die erhabenen Tugenden des 
Vaters aufblühen zu sehen, nicht erreicht. Auch die 
Verbindungen der beyden wuͤrdigen Bruͤder des Kur¬ 
fürsten, des Prinzen Anton, von welchem wir 
kurz vorher geredet, so wie des Prinzen Maximi¬ 
lian, welcher seit dem 9ten May 1792 mit der 
Prinzessin von Parma, Karoline Marie The= 
rese, höchstglücklich vermählet ist, haben bisher diese 
Freude den Unterthanen nicht verschafft. Moͤchte es 
der Vorsicht gefallen, die heißen Wüͤnsche der hohen 
Familie, den Wunsch des Landes, endlich zu erfuͤllen! 
Staatsbibliothe 
Max-Planck-Institut für 
euro
	        
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