Full text: Beyträge zum teutschen Rechte (Th. 6 (1790))

des Ordens nach Verträgen. 
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verkaufen gebauet, noch in dieselben Häuser und 
Wohnung nicht mehr Personen, dann vormals 
darinn gewesen, außerhalb der gebrödten Ehehal¬ 
ten, aufgenommen noch enthalten werden sollten. 
Daß 2) in solchen Häusern auch nicht mehr 
Stuben und Gemach, auch nicht höher noch weiter 
an Fenstern, Thüren, Läden rc. gegen der Stadt¬ 
werts gemacht, noch mehr Personen außer den 
gebrödten Ehehalten aufgenommen werden, 
dann vorher darinn geweßt seyn. 
3) sollen auch die Personen, so darinn auf¬ 
genommen werden, kein Theil Kaufmanschafft in 
der Stadt treiben — es wäre denn daß etliche 
Getrayd Gült hätten, die möchten das ungefähr= 
lich verkaufen, würden aber dieselben Personen 
in den vermeldten Häusern und Wohnungen si¬ 
tzend, Wein oder ander Getränk zu ihrem Ge= 
brauch einlegen, nachdem sie dann kein Umgeld 
davon geben, dasselb Getrank sollen sie in dem 
Begriff des Ordens Spital, Niemand geben, 
noch auch außerhalb an kein ende, noch Person, 
dardurch gemeiner Stadt an ihrem Umgelt ab¬ 
bruch geschehen mocht rc. 
S. histor. Norimb. diplomat. p. 736. 
Ein 
Oage 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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