Full text: Teutsche Staatskanzley / Deductions- und Urkunden-Sammlung (Bd. 2 (1786))

sie von disen ausgeschlossen werden. Nun 
wurden zwar von dem Grafen Heinrich und 
seinem Bruder und Bruderssohn, zu deren 
Vortheil, Erbverträge geschlossen / wodurch 
die samtliche fuͤrstenbergische Lande zu Stamm¬ 
und Fideicommissgut gemacht und zugleich 
beschlossen wurde, daß die Gräfin Anna Ma= = 
ria auf die väterliche Erbschaft Verzicht thun 
solle. Die Giltigkeit diser Erbverträge wird 
aber von dem Truchsessischen Hause ange= 
fochten und widersprochen. Jn diser Rük= 
sicht hat man Truchsessischer Seits, der er= | | 
richteten Hausverträge, welche den Haupt¬ 
grund der fürstenbergischen mit dem Besiz ge= 
krömen Ansprüche ausmachen, ungeachtet, 
in der herausgegebenen Deduction auch den 
Beweis uͤbernommen und in dem hier einge¬ 
rükten Abschnitt geführt, daß nach gemein= 
rechtlichen Grundsäzen entferntere Stamms= 
vetter durch Töchter des Leztverstorbenen e= | | 
ner männlichen Linie in Eigenthum und Kun= 
kellehen ausgeschlossen werden. Zu Führung 
dises Beweises hat der gelehrte Herr Verfas¬ 
ser nicht nur die uralten Erbfolgegeseze der 
Teutschen aus den bekandten alten Gesezen 
und 
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Max-Planck-Institut für
	        
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