Full text: Teutsche Staatskanzley / Deductions- und Urkunden-Sammlung (Bd. 2 (1786))

372 
Ehrfurchts= und vertrauensvollesten Hofnung, daß 
ein hochfürstliches Kreisausschreibamt, Höchst wel= 
ches von jeher rühmlichst darin sich ausgezeichnet, 
einem gegründeten und billigen Gesuche, die hoch= 
geneigteste und willfährigste Einleitung zu gönnen, 
auch jezt seine höchste Unterstüzung dem hochgräfli= 
chen Hauße Reichserbtruchseß angedeyhen zu lassen 
geruhen werde. Nicht weniger belebt Hochdasselbe 
gegen die höchst — hohe und löbliche Mitstände die 
lebhafte Zuversicht nunmehr in so höherem Grade, 
als schon in den Jahren 1766. und 1767. die Hoch= 
fürstlich und Hochgräflich Oettingische Gesammt= 
häußer, Hochwelchen sich auch ein — und andere 
Reichshochgräfliche Collegialmitglieder und Stände 
mit günstigen Erklärungen angeschlossen, wie auch 
das hohe Reichsprälatische Collegium bei Gelegen= 
heit der - von der hochgräflichen Linie Oettingen 
Baldern aus ganz ähnlichen Gründen nachgesuchten 
und auch wirklich erhaltenen besondern Kreisstimme 
und mit Anlaß der Reichsstift Neresheimschen Re¬ 
ception ihre beifällige Abstimmungen bereits zuzusi¬ 
chern beliebt haben, auch kaum vor einigen Jahren 
dem löblichen Reichs=Gotteshauß St. Georgen in 
Jsni, nach dessen Entledigung von dem Trauchbur= 
gischen Territorialverbande und Exemtion, 
die 
Kreisstandschaft, und eigne Stimmführung willfäh= 
rigst zugestanden worden ist; wo mithin das Reichs¬ 
erbtruchseß hochgräfliche Hauß einer hochgeneigtest 
allseitigen Entsprechung um so getröster entgegen 
steht, als Hochdasselbe in der Wiederauflebung des 
trauchburgischen Kreis voti nichts neues, sondern 
nur das sucht, was der Grafschaft Trauchburg 
als einem von jeher für sich selbst bestandenen an¬ 
sehnlichen Kreisfundo anzugehören, von dem gesamt 
hochlöblichen Kreise an und für sich nie mißkennt 
worden ist. 
Max-Planck-Institut für 
päsche Recnsgescnone
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer