Full text: Teutsche Staatskanzley / Deductions- und Urkunden-Sammlung (Bd. 10 (1795))

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"einer aus den Zugeordneten Befehl haben, und 
"an des Obersten Statt als ein Nachgeordneter 
"die Sachen vertreten. 
Weiter hin heißt es: 
"Daß in Fällen solcher Art, da Ein Reichs¬ 
"stand das einem andern als Krais-Obersten zu¬ 
"stehende Verfahren übt, " ein Krais den andern, 
"vornemlich aber Uns, (den Kaiser) verständi¬ 
"gen solle, welchen er zum Krais-Obersten, 
Nach- und Zugeordneten erwählet." 
Diese Worte gehören wenigstens als ein Be¬ 
weis hieher, wie vorsichtig für die Ordnung ge¬ 
sorgt sey, in welcher allein ein Reichsstand die 
dem eigentlichen Krais=Obersten zustehenden Hand= 
lungen gegen seine Reichsmitstände unterneh¬ 
men darf. 
In denen Versügungen, welche S. 646. 1. 
von den Worten an: " Dieweil es aber ein ganz 
"vergebentliches Werk ist, " bis zu den Worten 
"(Spalte 2.) mit unserm Vorwissen entschlies¬ 
"sen," das Verfahren gegen die in ihren Oblie¬ 
genheiten säumigen und ungehorsamen Reichsstände 
bestimmen, heißt es, " daß alsdann der Obrist, 
„Nach= und Zugeordnete desselbigen Kraises den 
"ungehorsamen oder säumigen Stand über das 
"erste beschehene Erfordern, weiter erinnern 
" und ermahnen sollen, sein oder ihr Gebührniß 
zu 
Max-Planck-Institut für
	        
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