Full text: Teutsche Staatskanzley / Deductions- und Urkunden-Sammlung (Bd. 10 (1795))

publicistischen 
insonderheit aus dem Deut¬ 
schen Staatsrechte abgeleiteten Gründen geschopft 
werden kann.* 
Auf diese mich stützend, werde ich mich be¬ 
mühen, die Bedenklichkeiten, welche sich an die¬ 
sen Vorfall insbesondere knüpfen, um so viel ernsi¬ 
hafter darzustellen, je weniger ich bemerke, daß 
in den mir mitgetheilten Akten über diese Sache 
auf das deutsche Staatsrecht utrimque hinausge¬ 
sehen sey. Wer jedoch nur den Fall nennen hört, 
Anhaltung eines Einem unmittelbaren Reichs¬ 
stande angehörenden Schiffes und Consisci= 
rung des Schiffes und der Ladung durch 
das Gericht eines andern Reichsstandes für 
dessen Fiscum, der bedarf nichts weiter, um 
zu urtheilen, daß, wenn noch einige Kraft in den 
Deutschen Reichsgesetzen, insonderheit in dessen 
Kreisverfassung ist, die Gründe zur Entscheidung 
des Rechts oder des Unrechts in diesem Verfahren 
blos in denselben gesucht werden müssen. Aus 
diesen 
Als ich jenes Buch schrieb, war mir von dem Vor¬ 
fall bei Stade so wenig bekannt, daß ich nicht 
mehr als S. 247. mich darüber zu äussern wagte, 
"wie leid es mir um den Staat sey, in welchem 
"ich gebohren bin, daß auch in ihm so plözlich 
„ und unerwartet die grossen Vortheile seiner Hand¬ 
"lungsverbindung mit den Hansestädten so ganz 
verkannt werden." Und dies wiederhole ich hier 
mit dem wärmsten Herzen. 
Max-Planck-Institut für 
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