Full text: Bibliothek der neuesten juristischen Litteratur (1784, Th. 2 (1785))

vom Jahr 1784. 
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Jer ungenannte Verfasser sagt, er habe es sich seit 
drey Jahren zum Geschäft gemacht, alle gegen 
die neue Proceßordnung vorgetragene Zweifel zu sam¬ 
meln, und lege hier dem Leser das Resultat seiner Beob¬ 
achtungen vor. Auf die in das eigentliche wissenschaftli¬ 
che Fach einschlagende Zweifel laͤßt er sich nicht ein, son¬ 
dern verweißt die Leser dißfalls auf den Briefwechsel 
üͤber die Justizreform. Unter den uͤbrigen hat er nur 
denen von der Schuldigkeit der Partheyen vor dem Rich¬ 
ter persönlich zu erscheinen, von der Einschraͤnkung in 
der Wahl der rechtlichen Beystaͤnde, und von Vermeh¬ 
rung der Kosten hergeleiteten eine besondere Widerlegung 
gewidmet, hingegen alle andere dawider geaͤußerte Be¬ 
schwerden, als Folgen des natuͤrlichen Hangs des Men¬ 
schen zu Klagen und Murren uͤber jede neue Einrichtung, 
der durch die neue Justizverfassung gekraͤnkten Privatlei¬ 
denschaften, der Macht des Vorurtheils, und der Kunst¬ 
griffe der Intrigue, kurz geschildert. 
CLXX. 
Ueber die neue preußische Justizverfassung; eine Erinnerung 
zu den Briefen über Berlin | 
Jn der Berlinisch. Monatsschr. März 1784. S. 243 — 
249. und April 1784. S. 330-335. 
etzt einige Vorzuͤge der neuesten Proceßverfassung 
in den Preußischen Staaten vor der aͤltern ausein¬ 
ander, und zeigt besonders die Vortheile, welche die Ab¬ 
schaffung unnützer, und die genaue Bestimmung zweck¬ 
maͤßiger Formalitaͤten, ingleichen die Bestellung der As¬ 
sistenzraͤthe statt des Gebrauchs der Advokaten verspricht. 
CLXXI. 
Ueber den Vorschlag die Geistlichen nicht mehr bey den Ehen 
zu bemühen, vom Graf v. 5 — n. 
6 5 
In 
Max-Planck-Institut für
	        
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