Full text: Kritische Betrachtungen über verschiedene Staatsfragen (Th. 1 (1770))

bey Cammergerichts Visitationen. 
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Recht, sondern im Fall eines Misverstandes zwi= 
schen beyden Religions=Theilen; der R. A. selbst 
nehme den Fall einer ferneren Beschwerde aus. Er 
sey auch nur auf die damalige Visitation gegangen, 
und sey in der C. G. O. von 1548. und 1555. auf= 
gehoben worden, wo es p. 1. t. 50. §. 3. heisse? 
"Jedesmal, wenn die Visitation vorgenommen, 
(in und mit derselben die Ordnung gehalten, und 
derselben und sonst keiner anderen, so hievor auf 
(anderen Reichstägen ins Reich publicirt seyn möch= 
Ate, nachgegangen werden solle.„ Selbst die Visi¬ 
tation 1543. wäre fruchtlos darüber abgeloffen, die 
Aeusserungen der Commissarien seye noch geschehen, 
ehe ein Conglusum gemacht worden. §. 33. 34. 35. 
36. 37. 38. 39. 40. &c. seq. 
Dritter Abschnitt. Der Auftrag der Visitation in 
der C. G. O. sey ganz anders abgefaßt, als der Auf= 
trag der ordentlichen Reichs=Deputationen. Ur= 
sprünglich seyen die kayserl. Commissarien von den 
übrigen Visitatoren nicht einmal dem Namen nach 
unterschieden worden, sondern der Auftrag sey an 
unzertheilte Räthe und Commissarien gerichtet gewe= 
sen; so gar, daß in Ermanglung eines Commissarius 
ohne den Kayserl. auszunehmen, die übrigen hät= 
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Max-Planck-Institut für 
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