Full text: Jahrbücher der Gesetzgebung und Rechtspflege im Königreich Württemberg (Bd. 1 (1825))

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„Stabsamte das Zutrauen hat, daß dasselbe 
„„den wider dessen Ausschreiben gethanen 
„Schritt nicht mißbilligen werde. 
Dieser Beschluß und die ganze Verhandlung 
wurde von den anwesenden M.. schen Brüdern und 
dem Elias S. sofort, und drei Tage nachher auch 
von dem Elias M. unterzeichnet. In einem auf die 
Unterschriften unmittelbar folgenden Nachsatze (vom 
16. Febr. 1801.) heißt es sodann weiter: 
„Mit vorstehendem Bescheide waren die In¬ 
„teressenten sämmtlich zufrieden, der Heinrich 
„M. aber erkannte die von seinen Brü¬ 
„dern gethane Verbindlichkeit mit großem 
„Danke rc." 
Das 
Stabsamt zu H. ertheilte am 20. Febr. 
desselben 
Jahres die vorbehaltene Genehmigung mit 
folgendem, zu der waisengerichtlichen Verhandlung ge¬ 
machten Beisatze. 
„Vorstehende zur Sicherstellung der Gläubiger 
„gemachte Verfügung wird von Stabsamts 
„wegen hiermit ratificirt. Sign. H. den 20. 
„Febr. 1801. 
Von einer Bekanntmachung dieser Verhandlung 
an die Gläubiger enthalten übrigens die Acten nichts. 
Etwa fünfzehn Jahre nachher gerieth Heinrich 
M. gleichwohl in den Gant, in welchem eine Gläu¬ 
bigerin, Anna Maria B. aus B., mit dem 231 fl. 
betragenden Reste einer, unbestritten schon im 
Jahre 1796. entstandenen, Kaufschillingsforderung 
sammt den von Lichtmeß 1806. an rückständigen Zin¬ 
Voege 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin
	        
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