Full text: Jahrbücher der Gesetzgebung und Rechtspflege im Königreich Württemberg (Bd. 1 (1825))

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ger des Heinrich M., Namens Elias S. von U., daß 
er sich für den Fall, daß das Vermögen der drei 
Brüder M. nicht hinreiche, ebenfalls verbindlich ge¬ 
macht haben wolle. 
Hierauf wurde von dem anwesenden Waisenge¬ 
richte beschlossen: 
„daß, da die sämmtlichen Brüder und der Elias 
„S. für die von dem Heinrich M. contrahir¬ 
„ten Schulden bis auf den heutigen Tag sich 
„verbindlich machen wollen, man unter Vor¬ 
„behalt der Genehmigung des hochlöblichen 
„Stabsamts zu H. von Seite des Gerichts 
„die Verbindlichkeit der M.schen Vrüder und 
„des Elias S. annehmen wolle, also und der¬ 
„gestalt, daß einer für alle und alle für einen 
„sich in solidum verbindlich machen, ihr Ver¬ 
„mögen tam generaliter quam specialiter 
„verpfändet seye, bis und dann sämmtliche 
„M...sche passiva berichtigt seyn würden, 
„und sie bei Erklagung eines oder des anderen 
„Gläubigers solchen unweigerlich befriedigen 
„sollen; widrigenfalls man von Gerichtswegen 
„einen oder den anderen Caventen, oder nach 
„Befinden alle, angreifen würde." 
„Von Gerichts wegen aber will man sich 
„hiermit feierlichst vorbehalten haben, daß 
„keine Subsidialklage gegen dasselbe niemalen 
„angestellt werde, indem dasselbe einzig bei 
„Eingehung dieser Verdindlichkeit auf die 
„M...sche Familie Rücksicht genommen hat, 
„und deßwegen auch zu dem hochlöblichen 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
zu Berlin 
irop
	        
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